Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
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Dr. Anke Diehl komm. Leiterin des Fachbereichs Versorgungsstrukturentwicklung Tel.: 0234 91535-1810
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Versorgungsstrukturentwicklung

Vorhandene Versorgungsstrukturen werden analysiert, Defizite und Stärken aufgedeckt, Bedarfsprognosen erstellt, qualitätshemmende oder -mindernde Rahmenbedingungen ermittelt und zukunftsweisende, präventionsorientierte Konzepte untersucht. Analysen zu aktuellen und zukünftigen Versorgungsbedarfen bilden die Grundlage für die Ableitung zukunftsfähiger Versorgungsmodelle im Zusammenwirken von Versorgungsforschung und medizinischer Versorgungspraxis.

Die Versorgungsstrukturentwicklung unterstützt mit verschiedenen Projekten, Modellvorhaben oder Gutachten die Entwicklung einer flächendeckenden, bedarfsgerechten und ohne Hürden zugänglichen ambulanten wie stationären medizinischen und pflegerischen Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen - unabhängig von sozialem Status, Alter, Herkunft oder Geschlecht.

Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen schafft Kooperations- und Netzwerkstrukturen und setzt Förderschwerpunkte, um dieses Ziel schnell zu erreichen.

Wie Gruppen von Bürgerinnen und Bürgern und die Gesamtheit der Bevölkerung mit gesundheitsrelevanten Produkten und Dienstleistungen versorgt sind, damit befasst sich die Versorgungsforschung. Dabei findet die wissenschaftliche Untersuchung unter realen Bedingungen statt. Die Kranken- und Gesundheitsversorgung soll sich in Nordrhein-Westfalen zu einem System der „lernenden Versorgung“ entwickeln. Es soll dazu beitragen, die Prozesse in der Versorgung zu optimieren und eventuell vorhandene Risiken zu mindern.

Die Versorgungsforschung am Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen will

  • die Inputs, Prozesse und Ergebnisse von Kranken- und Gesundheitsversorgung beschreiben. Hierbei werden auch die Rahmenbedingungen berücksichtigt, die auf die Versorgungssituation einwirken. Für die Beschreibung werden qualitative, deskriptive, analytische und evaluative wissenschaftliche Methoden herangezogen.
  • Bedingungszusammenhänge – soweit möglich – kausal erklären.
  • dazu beitragen, dass theoretisch und empirisch fundierte Versorgungskonzepte entwickelt werden und vorhandene gegebenenfalls verbessern.
  • die Umsetzung der neuen oder verbesserten Versorgungskonzepte begleitend oder ex post erforschen.
  • unter Alltagsbedingungen und mit validen Methoden die Wirkungen von Versorgungsstrukturen und -prozessen oder von definierten Versorgungskonzepten evaluieren.