Vorhandene Versorgungsstrukturen werden analysiert, Defizite und Stärken aufgedeckt, Bedarfsprognosen erstellt, qualitätshemmende oder -mindernde Rahmenbedingungen ermittelt und zukunftsweisende, präventionsorientierte Konzepte untersucht. Analysen zu aktuellen und zukünftigen Versorgungsbedarfen bilden die Grundlage für die Ableitung zukunftsfähiger Versorgungsmodelle im Zusammenwirken von Versorgungsforschung und medizinischer Versorgungspraxis.
Die Versorgungsstrukturentwicklung unterstützt mit verschiedenen Projekten, Modellvorhaben oder Gutachten die Entwicklung einer flächendeckenden, bedarfsgerechten und ohne Hürden zugänglichen ambulanten wie stationären medizinischen und pflegerischen Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen - unabhängig von sozialem Status, Alter, Herkunft oder Geschlecht.
Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen schafft Kooperations- und Netzwerkstrukturen und setzt Förderschwerpunkte, um dieses Ziel schnell zu erreichen.
Wie Gruppen von Bürgerinnen und Bürgern und die Gesamtheit der Bevölkerung mit gesundheitsrelevanten Produkten und Dienstleistungen versorgt sind, damit befasst sich die Versorgungsforschung. Dabei findet die wissenschaftliche Untersuchung unter realen Bedingungen statt. Die Kranken- und Gesundheitsversorgung soll sich in Nordrhein-Westfalen zu einem System der „lernenden Versorgung“ entwickeln. Es soll dazu beitragen, die Prozesse in der Versorgung zu optimieren und eventuell vorhandene Risiken zu mindern.
Die Versorgungsforschung am Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen will