Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
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Monika Nellen Leiterin des Fachbereichs Campusentwicklung Tel.: 0234 91535-1400
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Campusentwicklung

Auf dem Campus-Areal in Bochum wird die Verzahnung von Gesundheitspolitik mit Wissenschaft, Forschung und Lehre einerseits und Wirtschaftsförderung andererseits mit Leben gefüllt. Der Leitidee "Stärkung des Politikfeldes Gesundheit" folgend wird hier an der Erkennung, Bündelung und dem Ausbau der Kompetenzen des Landes auf dem Gesundheitssektor gearbeitet. Die Prinzipien des Gender Mainstreaming und alle Erfordernisse, die sich aus der Entwicklung des demografischen Wandels ergeben, werden dabei durchgängig berücksichtigt. Neben existierenden und neu zu schaffenden Gesundheitseinrichtungen werden auch Forschungsinstitute und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft angesiedelt. Kooperationen mit Unternehmen und Institutionen werden so angestoßen und begleitet. In der Startphase sollen rund 1.000 Studienplätze an der Hochschule für Gesundheit (hsg) und 1.000 Beschäftigungsplätze entstehen.

Für die Realisierung des Gesundheitscampus hat die Stadt Bochum in Abstimmung mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen und der Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum (EGR) einen Standort in unmittelbarer Nähe zur Ruhr-Universität Bochum angeboten. Der originäre Campusteil liegt nördlich der Straße „Gesundheitscampus“ und hat eine Größe von ca. 48.500 m². Auf dem unmittelbar benachbarten Grundstück wird die sportwissenschaftliche Fakultät weiter entwickelt. Auf diesem originären Campusteil – dem nördlichen Grundstück – werden Instituts- und Verwaltungseinheiten, Büros, Seminarräume und Hörsäle ebenso untergebracht wie eine Mensa, eine Bibliothek und ein zentrales Veranstaltungszentrum. Zu den künftig dort vertretenen Institutionen gehört unter anderem die bundesweit erste öffentlich-rechtliche Hochschule für Gesundheit (hsg) in staatlicher Trägerschaft. Zusammen mit vielen weiteren Partnern wird die Idee des Gesundheitscampus mit Leben gefüllt. Informationen zu den Partnern sind unter www.gc.nrw.de zu finden.

Der BioMedizinPark Bochum (BMP) südlich der Straße „Gesundheitscampus“ gehört ebenfalls zum integrativen Campuskonzept und bietet auf rund 55.000 Quadratmetern Ansiedlungsfläche für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft. Die Vermarktung des BMP läuft unter der Regie der EGR.

Systematische Vernetzung wird im Sinne der Campusentwicklung als Instrument und als wesentliche Grundlage für den Aufbau strategischer Partnerschaften angesehen. Die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure aus dem selbstverwalteten Gesundheitswesen und angrenzender Bereiche, der Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft sollen vernetzt und ein koordiniertes und kooperatives Miteinander geformt werden. Der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in eine praktische Umsetzungsebene steht hier im Mittelpunkt des Interesses. Aus diesem Grund werden aktuelle Entwicklungen kontinuierlich auf ihre Praxistauglichkeit und Nachhaltigkeit - beispielsweise durch die Implementierung in die Regelstrukturen - hin beobachtet. Die Bildung von thematischen Schwerpunkten, wie auch die Gründung und die Zusammenarbeit mit  "Netzwerkknoten" wie beispielsweise "Bildung und Gesundheit", der Patientenbeauftragten oder des auf dem Gesundheitscampus zu errichtenden "Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit" zählen zu den Besonderheiten der Campusentwicklung.

Vor Ort in Bochum sind wegen der räumlichen Nähe auch neue und vorteilhafte Kooperationen mit der Ruhr-Universität Bochum oder dem BioMedizinZentrum Bochum zu erwarten.
Der Kontakt zu Organisationen, Institutionen, Dienstleistungs- und produzierenden Unternehmen, von wissenschaftlich, lehrenden, gemeinnützigen sowie kommerziellen Interessentinnen und Interessenten zur Ansiedlung auf dem Gelände fällt in dieses Aufgabenfeld. Ziel ist der Aufbau von vertrauensvollen Partnerschaften, die zu gemeinsamen Zielen und Visionen, Kooperationsmaßnahmen bis hin zur Ansiedlung auf dem Campusgelände und dem angrenzenden BioMedizinPark führen.