Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des LZG.NRW

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Besucherinnen und Besucher,

Seit dem 1. Januar 2012 besteht das LZG.NRW als neue Einrichtung im nachgeordneten Geschäftsbereich des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter Nordrhein-Westfalen unter der kollegialen Leitung von Prof. Dr. Rainer Fehr und Arndt Winterer.

Das LZG.NRW setzt sich zusammen aus dem Teil "Öffentliches Gesundheitswesen" des früheren Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit Nordrhein-Westfalen (LIGA.NRW) und dem früheren Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen.

Die inhaltlichen Aufgaben der früheren Einrichtungen bleiben erhalten und werden weitergeführt, um die Kompetenzen des Landes auf dem Gesundheitssektor zu bündeln und weiterzuentwickeln. Dies wird sukzessive auch hier mit den Internetseiten des LZG.NRW geschehen.

Wir laden Sie daher gerne ein, diese Entwicklung auch in Zukunft mit uns weiter zu verfolgen.

Aktuelle Meldungen

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27.01.2012

Pflegebedürftigkeit in Nordrhein-Westfalen - Neuer Beitrag in der Reihe "NRW kurz und informativ"

509.145 Menschen bezogen 2009 Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung - 5 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor. Rund 68 % von ihnen waren Frauen. Die Mehrheit (83 %) der Pflegebedürftigen war 65 Jahre und älter; ein Drittel war 85 Jahre und älter. Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt (354.558), weitere 154.587 Personen waren in stationären Einrichtungen untergebracht.


20.01.2012

Mitarbeiterin des LZG.NRW übernimmt Gender-Gastprofessur an der Universität Bielefeld

Für dieses Wintersemester wurde der Staffelstab für die Gender-Gastprofessur der Universität Bielefeld an unsere Mitarbeiterin Dr. Claudia Terschüren überreicht. Im Rahmen ihrer Gastprofessur geht Frau Terschüren gemeinsam mit den Studierenden der Frage nach, welche Ansprüche gendersensible Fragestellungen an die Gesundheitswissenschaften stellen: In welchem Maß erfolgen Analysen und Umsetzung in Maßnahmen bereits gendersensibel und bevölkerungsbezogen?
20.01.2012

Vergütungsvereinbarung für ärztliche Leistungen im Zusammenhang mit MRSA

Der Bewertungsausschuss nach § 87 Absatz 1 Satz 1 SGB V (ein Gremium aus Vertretern des GKV-Spitzenverbandes und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) hat auf seiner Internetseite einen Beschluss zur MRSA-Sanierung im ambulanten Bereich vom 14. Dezember 2011 veröffentlicht.

Die Vereinbarung behandelt die Vergütung von ärztlichen Leistungen zur Diagnostik und ambulanten Eradikationstherapie von MRSA-besiedelten und MRSA-infizierten Patienten sowie Risikopatienten.

Der Beschluss zur Vergütungsvereinbarung für ärztliche Leistungen zur Diagnostik und ambulanten Eradikationstherapie von Trägern mit dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) in der vertragsärztlichen Versorgung gemäß § 87 Abs. 2a SGB V tritt am 1. April 2012, für zunächst zwei Jahre, in Kraft.
Mit diesem Beschluss soll insbesondere die ambulante Weiterführung einer stationär begonnenen Therapie (Sanierung) von MRSA-Trägern gewährleistet werden. Um die Leistungen abrechnen zu können, ist eine "MRSA"-Zertifizierung der Ärztinnen und Ärzte durch die Kassenärztliche Vereinigung vorgesehen.

Ihr Ansprechpartner im LZG.NRW für Für Fragen zum Thema: Sebastian Thole


10.01.2012

Menschen aus Afrika in Deutschland - aktuelle Themen der Gesundheitsversorgung

Zu dieser Fortbildungsveranstaltung lädt die Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf am 14. und 15. Februar 2012 Fachkräfte des öffentlichen Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen ein. In dieser Veranstaltung wird ein breites Themenspektrum zur Gesundheit von Menschen aus Afrika geboten. So erstrecken sich die Themen unter anderem über tropenmedizinische Aspekte, HIV/AIDS bis hin zur Gesundheits- und Sozialberatung für afrikanische Frauen.
Erfahren Sie mehr zu dieser Fortbildungsveranstaltung im Einladungsflyer.


05.01.2012

Menschen, die mit chronischer Hepatitis C leben

Hepatitis C ist eine weltweit beim Menschen vorkommende, durch Hepatitis-C-Viren (HCV) verursachte Leberentzündung. HCV wurde 1989 entdeckt. In Europa und den USA kommen vorwiegend die Genotypen 1, 2, 3 vor; in Afrika Genotyp 4. Der in Europa am häufigsten auftretende Genotyp 1 spricht schlechter auf eine antivirale Therapie an als die Genotypen 2 und 3. Der Einsatz von HCV-Proteaseinhibitoren (Boceprevir, Telaprevir) verspricht als neue Therapieoption steigende Heilungschancen.
30.12.2011

Deutsche STI-Gesellschaft, Gesellschaft zur Förderung der sexuellen Gesundheit

So heißt die ehemals als STD-Gesellschaft bekannte Fachgesellschaft, die sich mit sexuell übertragbaren Infektionen im Kontext sexueller Gesundheit beschäftigt. Auf ihrer Internetseite finden sich aktuelle Fachinformationen, Literaturhinweise, nützliche links und Leitlinien, unter anderem auch die jeweils aktuellen deutsch-österreichischen Leitlinien zur antiretroviralen Therapie der HIV-1-Infektion.
16.12.2011

Neuer Online-Bericht: Bevölkerungsbefragung zur Gesundheit 2009

Das LIGA.NRW hat seinen Band 9 aus der Publikationsreihe "LIGA.Fokus"online gestellt. Er stellt die Ergebnisse einer repräsentativen, telefonischen Befragung zur Gesundheit in Nordrhein-Westfalen vor, die von der Fachgruppe "Gesundheitsinformation" des Institutes in regelmäßigen Abständen landesweit durchführt wird. Diese Bevölkerungsbefragungen stellen eine wichtige Datenquelle für die Gesundheitsberichterstattung in NRW dar.

Der Bericht gibt einen Überblick über den subjektiven Gesundheitszustand, die Verbreitung häufig vorkommender Erkrankungen und Beschwerden, das Vorsorgeverhalten sowie verschiedene Aspekte des gesundheitsrelevanten Lebensstils. Zusätzlich bietet dieser Band auch zwei Spezialkapitel zu den Themen Selbstmedikation und Telemedizin.


13.12.2011

Dr. Eleftheria Lehmann wird die erste Patientenbeauftragte der Landesregierung

Dr. Eleftheria Lehmann wird die erste Patientenbeauftragte der Landesregierung in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Das Kabinett hat den Vorschlag von Gesundheitsministerin Barbara Steffens gebilligt, Dr. Lehmann als zentrale Ansprechperson für besondere Anliegen erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen zu ernennen. Sie übernimmt die neu geschaffene Funktion zum 1. Mai 2012.
05.12.2011

Eine neue Dimension im Kampf gegen Aids?

HIV-Primärprävention durch Medikamente - eine neue Dimension im Kampf gegen AIDS? Diesem Themenkreis widmet die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) ihren HIV-Report Nr. 5 in diesem Jahr. Tatsächlich erscheint durch entsprechenden Einsatz der antiretroviral wirkenden Substanzen ein Stillstand der HIV-Epidemie nicht mehr als Utopie.
30.11.2011

Achtung: geänderte Durchwahlnummern!

Durch eine Umstellung der Telefonanlage mussten die Durchwahlnummern in den Dienstgebäuden Bielefeld und Münster geändert werden:

  • Bielefeld: den bisherigen Durchwahlnummern wird eine "3" vorangestellt.
  • Münster: den bisherigen Durchwahlnummern wird eine "4" vorangestellt.

30.11.2011

Noroviren nicht unterschätzen - Besonders für Ältere und Kinder kann hoher Flüssigkeitsverlust gefährlich werden

Durch Viren verursachte Durchfallerreger haben im Winter Hochkonjunktur, denn in kühler feuchter Luft können sie besonders gut überleben. Etwa ein Drittel aller infektiösen Durchfallerkrankungen wird von Viren verursacht. "Noroviren sind die zweithäufigste Ursache und bei Kindern für etwa ein Drittel aller durch Viren ausgelösten Magen-Darm-Infekte verantwortlich. Im Vergleich zu Salmonellen verursachen sie fast sechsmal mehr Erkrankungen", warnte deshalb Gesundheitsministerin Barbara Steffens am 29. November 2011 in Düsseldorf. "Die eigentliche Gefahr der Infektion ist der hohe Flüssigkeitsverlust. Gerade Ältere oder kleine Kinder können schnell austrocknen. Deshalb sollten Betroffene darauf achten, möglichst viel zu trinken und sollten vor allem schnell einen Arzt aufsuchen".
29.11.2011

Altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen - Projektaufruf

Unter diesen Titel wollen das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union (EU) in den nächsten drei Jahren innovative und altersgerechte Projekte fördern. Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) einen Projektaufruf zum Thema "Altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen" unternommen.

Projektentwürfe können zu definierten Themenschwerpunkten eingereicht werden, wie z.B. zum Thema "Geschlechtergerechte und kultursensible Unterstützung gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung im Alter". Erfahren Sie mehr zum Projektaufruf in der Pressemeldung des MGEPA.


16.11.2011

MEDICA 2011: Gemeinschaftsstand des Landes NRW stark besetzt

Am Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen präsentieren sich in diesem Jahr 60 Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Institute, Initiativen und Verbände. Die Bandbreite der vorgestellten Produkte und Dienstleistungen reicht von Diagnostik, medizinischen Artikeln und Service bis zu Information, Medien und Kommunikation rund um die Gesundheit.

Das LIGA.NRW ist auch in diesem Jahr wieder vertreten: An der Thementheke "Vielfalt nutzen" präsentieren wir eine Auswahl unserer Produkte im Kreise der Partner des Gesundheitscampus NRW.

Die MEDICA, weltgrößte Messe für Medizintechnik, findet in der Zeit vom 16. bis 19. November in Düsseldorf statt.
Den NRW-Gemeinschaftsauftritt finden Sie in Halle 3 auf den Ständen C 80, C 90, D 81 und D 91.


11.11.2011

Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2011 geht an beispielhafte Projekte in Aachen, Duisburg, Wuppertal, Bottrop und Bielefeld

Am 10. November 2011 hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens im nordrhein-westfälischen Landtag die Preisträger des Gesundheitspreises 2011 ausgezeichnet.
Das Schwerpunktthema der Ausschreibung war die Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen. Die preisgekrönten Projekte zeichnen sich durch einen hohen Innovationsgrad und herausragende Qualität aus.